Sylvia Schultes

Sylvia Schultes, 1954 in Kiel geboren, arbeitete ein Jahr an den Städtischen Bühnen Bielefeld als Theatermalerin und studierte dann Freie Kunst an der Ècole National d’Art Superieure (Villa Arson) in Nizza und an der Hochschule der bildenden Kunst in Hamburg (HfbK). Seit 1995 ist sie Mitglied des Künstlerhauses Hamburg e.V. (FRISE)

Thema meiner künstlerischen Arbeit, ob Malerei, Installation oder Fotografie sind Strukturen, Muster und Ornamente. Das Ornament, die Aneinanderreihung von Modulen, die eine Fläche oder einen Raum füllen, finden sich in der Darstellung des Aufbaus von Atomen, von kristallinen Strukturen, der DNA, von gesellschaftlichen Ordnungen, von sich wiederholenden Tagesabläufen oder in der Entstehung des Musters bei ursprünglichen Ethnien in der Darstellung von Genealogien.

Neue Räume und Zusammenhänge boten Anregungen neue Materialien oder Arbeitsweisen neben der Malerei auszuprobieren: Scherenschnitte, kleine filmische Beobachtungen, Lichtreflexionen, Wandmalerei oder Fotos. Rhythmus und Bewegung oder Bewegtheit sind dabei ein leitendes Element. Immer wieder ist Malerei und Farbe die Grundlage, zu der ich zurückkehre.

Abgebildete Arbeiten:

Müs-chel da ruver, 2012 (NAIRS)
Material: Wandfarbe, Kreppband

Stein Inn Wasser, Loop 8’20, 2012 (NAIRS)
Etwa 70 Fotos von Wasserreflexionen – aufgenommen am Inn – fügen sich durch Überblendungen zu einem sich sehr langsam verändernden Filmloop von circa acht Minuten zusammen. Der Film erscheint wie eine abstrakte malerische Anmerkung über die fraktalen Muster der Wasserreflektionen.

Morphologische Fragmente I+, Unter diesen Umständen, Gängeviertel Hamburg, 2010
Material: Lampenschirmgestell, Stielgläser, Kautschukringe, Glühbirnen, Frühbeetvlies

www.sylviaschultes.de
s.schultes@frise.de

Der NAIRS-Aufenthalt wurde gefördert von der Kulturbehörde Hamburg.

 

 


Translation available / Traducziun disponibel : German, English