Patrik Marcet

Stipendiat 2011/2013

Patrik Marcet Portrait

Patrik Marcet
Seit dem Studium an der HGKZ arbeite ich künstlerisch in Zürich und Bern mit Ausstellungen in den Kantonen Bern, Zürich und Aargau, Luzern und Graubünden.

Misstrauen, Verweigerung aber auch hartnäckiges Befragen prägen meine Arbeit mit dem Medium Fotografie. Resultat meiner Auseinandersetzung sind neben Fotografien in verschiedenen Formaten Installationen, dreidimensionale Arbeiten und Druckgrafiken. Anregung für meine Arbeit finde ich unter anderem in Aufsätzen von Martin Heidegger. Der Philosoph begleitet mich seit dem Studium und hat noch immer eine nachhaltige Wirkung auf mein Schaffen. Besonders seine Sprache fasziniert und inspiriert mich.

Der Kunstkritiker Konrad Tobler hat im Zusammenhang mit meinen Ausstellungen im Gluri Suter Huus in Wettingen Aspekte meiner Arbeit treffend beschrieben: Hier ist es das Licht, das das Bild zwar generiert, zugleich aber auch wieder verschwinden lässt, indem die Aufnahmen bis zu 30 Minuten immer wieder belichtet wurden. Das erinnert an den Prozess der Erinnerung. Auch hier ist es ja so, dass sich immer wieder Bilder überlagern, dass die einen undeutlich werden, von anderen verdrängt, vielleicht gar, wie im Traum aus zwei, drei erinnerten Bildern ein neues entsteht.”

Zu der Arbeit “Insichstehen III“, 2012

Fotogramme auf Büttenpapier:
Die Fotografie ist mein wichtigstes Medium und die Auseinandersetzung damit steht im Zentrum meines Schaffens. Mich reizt es immer wieder, zurück zu gehen, ganz zu den Anfängen des Abbildens. Es ist eine Hoffnung, immer wieder von vorne anzufangen, im Wissen, dass die Geschichte der Photographie da ist und prägt. Unter diesem Aspekt entstanden die Arbeiten “Insichstehen III”, eine Fortführung von Fotogrammen wie ich sie im Kunsthaus Aargau in der Ausstellung “Auswahl 12″ vor kurzem zeigen konnte.

www.patrikmarcet.ch
patrik.marcet@hispeed.ch

 


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