Nina Weber

Stipendiatin 2010 & 2016_2017

Portrait Nina Weber

Nina Weber, geboren 1980 in Tansania, hat in Zürich bildende Kunst studiert. Sie lebt und arbeitet in Zürich.
Orte für Erzählungen Am Anfang des künstlerischen Arbeitsprozesses steht also das Bedürfnis, eine Geschichte zu erzählen. Die Narration speist sich aus der Biographie der Künstlerin, wird aber durch andere Geschichten ergänzt, die sich aus den individuellen Lektüren ergibt, welche die Betrachter selbst in die Bilder lesen. Nina Weber verwendet eine Symbolik, die auf kulturell verwurzelte Allegorien und allgemeingültige Mythen zurückgreift. Biographische Referenzpunkte, oder noch konkreter: innere Zustände der Zerrissenheit dienen als Ausgangspunkt, werden aber gerade durch die narrative Anordnung so abstrahiert, dass sie sich zu einer universell gültigen Erzählung verwandeln. Zeichnen und Malen reflektieren hier nicht nur ur- menschlichste Themen, sondern sind gleichzeitig ein menschlicher Zustand, eine Daseinsweise.
Textausschnitt, Transparente Topografien im Land aus Glas, Judith Welter, Publikation „Schwarze Eiche“, 2014

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www.ninaweber.ch

 

Angaben zu den gezeigten Werken:

1. Ohne Titel ( Ed),  2015  | Ton,  16 x 14 x 29 cm
2. Nachtwächter | Ausstellungsansicht,  A. C. Kupper Modern | 2015
3. Abdrücke einer Landschaft,  2016 | Mischtechnick,  218 x 200 cm  Bild: Henrik Henschel