Isabelle Krieg

Künstler in Nairs 2011

Isabelle Krieg, Zürich/Berlin
2005, nach einem Stipendienaufenthalt in NAIRS, hat Isabelle Krieg die ‚Feuerstelle’ in der Eingangshalle des Hauses realisiert. Auch Isabelle Kriegs Arbeit der letzten Jahre ist vorwiegend durch das Motiv der Schwemmhölzer vielfach mit dem Ort Nairs verbunden; ihre ersten Schwemmholzarbeiten, wie auch die ersten ‚Wolkenbrote’ entstanden 2003 im Engadin.
Die Linie als formgebendes Element begleitet Isabelle Krieg seit ihren ‚Berliner Stadtplänen’ bis hin zu den neusten ‚Astkonstruktionen’ wie ein Basso Continuo durch ihr ganzes Schaffen. Es ist bei dieser Künstlerin ein kontinuierliches ‚Welt entdecken’ (gleichnamige Fotoarbeit) im vordergründig Einfachen im Gang, das immer wieder zu ungeheuer poetischen Werken führt. Und nicht selten ist es überraschend wie ein scheinbar bekanntes ‚Bild’ der Künstlerin an einem andern Ort verwandelt wieder in Erscheinung tritt.

Für die Ausstellung NAIRS Resonanzen 2011 ist eine neue installative Arbeit „Disco“ entstanden, die sich auf die vorhergehenden ‚Schwemmholzarbeiten’ und explizit auf den ‚Ort der Feuerstelle’ bezieht: An der selben Stelle im Haus entsteht quasi eine Fortführung seit Jahren gärender Raum- und Materialvorstellungen am Ort ihrer ‚Entdeckung’. Ausserdem zeigen wir ihre am 21. Mai 2011 in NAIRS entstandene Arbeit „Gezählte Tage“, ein Relikt aus der Performance „Ich erzähle Ihnen mein Leben.

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