Gabriella Disler

Stipendiatin 2010/2013

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Gabriella Disler
, lebt und arbeitet in Basel.

„… es ist mir wichtig, das Naheliegende aufzunehmen, wahrzunehmen. Eine Art und Weise des Suchens vielleicht nach der selbstverständlichen Präsenz des ‚vorgefundenen. Dazu halte ich mit der Kamera das scheinbar Unbedeutende des Alltags fest. Es sind die Randzonen, das was sich der flüchtigen Wahrnehmung entzieht.

… das daraus Entwickeln der Intervention ist nicht einfach ein linearer Prozess. Die Werke folgen den Strukturen der Räume und verweisen auf weiterführende Zusammenhänge; Ich schaffe ‚zeichnend’ situative Orte von Raum und Zeit, in dem sich Geschehenes mit Erinnertem verbindet. Es entstehen zwischen Raum und Bild Brücken, Verbindungen, Überlagerungen, die von vorne herein nicht bestanden, in dem die Bilder sich in neuen Zusammenhängen reiben und die Zwischenräume aufladen.

Die ‚Bilder’, die sich wieder ‘verflüchtigen’, denen auch ein zeitlicher Verlauf eingeschrieben ist, wachsen über den Raum hinaus. Ein Wechselspiel in der vorgefunden Umgebung. Ein Aufmerken, ein Anreichern? ein neues Erfahren…?“

„Mich interessiert der Blick, der die Welt streift, sie jedoch nicht in eine Eindeutigkeit bannt.”

www.gabrielladisler.ch
art@gabrielladisler.ch

Fotos zu den Arbeiten:
‘sphère’ 2 projektion mit photographien, installation, kunsthalle wil , 2013
‘transitional fields’ (aufbau) Installation, photographie, neues kunstforum köln, 2012

‘disappearance memories’ photographie, tokyo 2012
‘disappearance memories’ (detail) photographie, tokyo 2012

 

 

Translation available / Traducziun disponibel : German, Romansh