Christof Rösch

Direktion und Künstlerischer Leiter


Christof Rösch, geboren 1958 in Zürich, absolvierte von 1981-1985 die Höhere Schule für Gestaltung in Basel, an welcher er in den Jahren 1987-1995 verschiedene Lehraufträge inne hatte. Stipendien führten ihn nach Paris an die ‚Cité Internationale des arts’ (1987), nach NAIRS (1991) und ans ‚Istituto Svizzero’ in Rom (1997-1999). Während des Sommeraufenthalts in NAIRS entwickelte sich bei ihm die Liebe zur Engadiner Kulturlandschaft, die bald zur Wahlheimat wurde. Seit 1999 ist Christof Rösch in NAIRS als künstlerischer Leiter und Kurator tätig, betreibt in Sent ein Atelier für Kunst + Baukunst und zusammen mit dem Basler Architekten Rolf Furrer das Atelier ‚Schigliana Architekten Schweiz’. Einzelausstellungen fanden u.a. im Ausstellungsraum KiFF in Aarau (1995) und im Kunstraum Riehen (2000) statt. Ab 1986 nimmt Christof Rösch regelmässig an diversen Gruppenausstellungen im In- und Ausland teil. Zu seinen exemplarischen Werken im öffentlichen Raum zählen die ‚Moliniser Sammlung’, Molinis/GR (1995), die Platzgestaltung ‚Resonanzen’ des Schulhauses Kaltbrunnen in Basel (1996) und ‚Versuch zur Gegenwart’ an der Bezirksschule Baden/AG (1996). Zuletzt entstand ‚NAIRSmobil’ (2010/11), eine temporäre skulpturale Intervention mit wechselnden Standorten im Engadin. Für seine künstlerischen und architektonischen Tätigkeiten erhielt Christof Rösch u.a. 2001 den Preis der Alexander Clavel Stiftung, Basel, und die ‚Auszeichnung für Gute Bauten Graubünden’ für den Umbau des Hauses Schigliana 183 in Sent (zusammen mit Rolf Furrer). Innerhalb der verschiedenen architektonischen Projekte ist insbesondere der Umbau des Gast- und Kulturhauses ‚Piz Tschütta’ in Vnà zu erwähnen, das 2008 eröffnet wurde. Als künstlerischer Leiter und Kurator in NAIRS realisiert Christof Rösch zahlreiche Ausstellungen im Haus, konzipiert das kulturelle Veranstaltungsprogramm und initiiert interdisziplinäre Prozesse sowie Diskussionen zu Themen, die im Zusammenhang mit der regionalen Tal- und Landschaft stehen. Die breit angelegten künstlerischen sowie kulturhistorischen Auseinandersetzungen rund um NAIRS und das Engadin bilden wesentliche Impulse seiner Arbeit.

Die Landis&Gyr Stiftung aus Zug hat dem Direktor und künstlerischen Leiter Christof Rösch 2012 eines der renommierten Atelierstipendien verliehen. Rösch verbrachte diesen Arbeitsaufenthalt von April bis Juli in London.

Statements 2013 zu NAIRS:
NAIRS hat enormes Zukunftspotential, Fadrina Hofmann,130814
Die Argumente für Nairs liegen im Ort, Jürg Wirth spricht mit Christof Rösch 13.06.2013

Kontakt: ch.roesch@nairs.ch

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Translation available / Traducziun disponibel : Englisch, Romanisch