Barbara Hammann

Stipendiatin 2016_2017

Barbara_Hammann
Foto: Micha Purucker

Barbara Hammann 1945 in Hamburg geboren, lebt in München. Sie ist Kunst Autodidaktin und promovierte in der Kunstgeschichte, um danach als Professorin an der Kunsthochschule in Kassel zu lehren. Ende der 70er Jahre erforscht sie mit ihren Videotapes, den Frauenkörper im Patriarchat. Ab 1987 folgen interaktive Videoinstallationen, Performances und theatrale Inszenierungen, das Licht steht im Focus. Sie geht intermediale Produktionen ein, u.a. mit den Musikern und Performern „Butch“ Morris, Alison Knowles, Malcolm Goldstein, Robert Merdzo und dem Choreografen Micha Purucker, wie z.B. 1996 „ Z+X Tschaikowsky – eine Oper“. Die Nähe zur Musik und „die Auseinandersetzung mit dem Raum-Zeit-Phänomen, mit einem nicht linearen, dynamischen Zeitbegriff einerseits und den Versuch eines offenen, nicht-hierarchischen, »gewaltfreien« Realitätsumgangs “[1] bestimmen ihr Werk, die Integration des Todes bildet die Grundierung. In der Fotografie konzentriert sie sich auf den Körper (Polaroids) und die Landschaft.

barbara.hammann@t-online.de

 

Angaben zu den abgebildeten Arbeiten:

1. Ideale Masse für die Moltkerei in Köln, 1992 | Foto: Manuel Heyer

2. Reenactment
Mathias Wieman im Gespräch mit Axel Eggebrecht | Radio Hamburg 5.9.1945  | Foto: Manuel Heyer

3. Amo für Lawrence D.“Butch“ Morris
HD-Videoprojektion, sw, Loop, Ton 2013, Sequenz 9’25 | Foto: Manuel Heyer

 

 

 

 

[1] Carla Schulz – Hoffmann, Barbara Hammann-Amo Cercare – Versuch einer Annäherung, unveröffentlichter Text für das Werkverzeichnis, 2016